Hans beim Fliegenfischen in der traditionellen Strecke,
der deutschen Traun. Fliegenfischen in Bayern im Oktober 2015. Der angehängte Link führt direkt zum Video in YouTube.
Im Oktober waren wir, Auke (Holland), Reinhard (Luxemburg) und ich
einen Tag in der traditionellen Strecke, der deutschen Traun,
von Rudi Heger fischen. Bine und ich hatten uns am Tag vorher, das Stück schon mal angeschaut. Vom Klobenstein stromab standen ein paar schöne Regenbogenforellen, darunter auch einige von über 60 cm.
Das Wetter hatte es gut mit uns gemeint, es war vormittags leicht bewölkt und später kam noch die Sonne raus, also was wollte man mehr.
Vormittags lief die Fischerei recht zäh, ein paar Fische konnten wir aber trotzdem überreden unsere Fliegen zu nehmen. Nach der Mittagspause im Forellenhof ging es zurück ans Wasser. Bine hatte sich uns angeschlossen und wollte ein bißchen Filmen.
Gegen 15 Uhr fischte ich am Klobenstein mit der Trockenfliege, die Rinne am
Fußweg ab. Bine hatte dort eine große Forelle ausgemacht wie sie mir anzeigte.
Vorher waren an der Stelle schon einige Fische gestiegen, aber ich hatte wohl noch nicht die richtige Fliege gefunden. Bine suchte die Graskante ab, fand einige große Steinfliegen, die von den Steinen ins Wasser fielen und ein wahres Festmahl für die Forellen waren.
Also eine große Fliege mußte her. Ich band eine 8er Rehhaar an und legte sie dort ab, wo Bine auf eine große Forelle deutete. Kaum lag die Fliege auf dem Wasser, kam eine von den Großen hoch und ging so brutal auf die Rehhaarfliege, das ich wohl so verblüfft war und zu schnell oder zu langsam angeschlagen hatte. Also noch einen Versuch und diesmal kam der Biss genau so heftig wie zuvor, bloß mit dem Unterschied das ich vorbereitet war. Nachdem Anschlag ging der Tanz los, die Forelle kam aus dem Wasser und
zeigte sich in ihrer ganzen Größe. Man was für ein Fisch und keiner da, der helfen konnte, sie zu keschern. Immer wenn ich dachte jetzt kann ich sie landen, machte sie eine erneute Flucht bis ins Backing rein.
Auke, hatte den Drill wohl doch mitbekommen, kam mir zu Hilfe und wir konnten dann den Fisch endlich keschern. Die Regenbogenforelle war 70 cm lang und ca. 4 kg schwer, lt. Anzeige der Kescherwaage.
Also ein super Angeltag, wie man ihn nicht oft hat !!
Fazit: die Strecke ist es Wert, dort mal fischen zu gehen.
Hans beim Fliegenfischen in der deutschen Traun. Stadtstrecke in Traunstein von Rudi Heger. Fliegenfischen in Bayern im April 2015. Der angehängte Link führt direkt zum Video in YouTube.
Reinhard, ein Fliegenfischerfreund, und ich hatten uns jeder eine
Tageskarte, für die Stadtstrecke der deutschen Traun in Traunstein,
bei Rudi Heger geholt und wollten unser Glück hier einmal versuchen. Reinhard kannte die Strecke bereits und ich freute mich die Strecke nicht alleine zu erkunden.
Das Wetter war gut, der Wasserstand ideal, schöne Forellen hatten wir auch gesichtet und nun ging es in die deutsche Traun um die
Beißfreudigkeit der Forellen zu testen.
Am Anfang konnten wir die Forellen nicht von unseren Fliegen
überzeugen, was sich aber im Tagesverlauf änderte und wir etliche schöne
Forellen, nach kraftvollen Fluchten, in die Hand bekamen.
Die Strecke ist gut zu belaufen, ohne viel Kletterei und erwies sich als sehr fischreich. Wir werden uns hier sicherlich wieder eine Tageskarte zum Fliegenfischen holen.
Im Juni haben wir das erste Mal einen Tag, in der deutschen Traun, im traditionellen Stück von Rudi Heger gefischt. Die Sonne schien, der Wasserstand war ideal, sodaß man die klare Traun auch gut queren konnte.
Auf den Weg ins Wasser waren gleich die ersten schönen Forellen zu
sehen und wir stellten uns auf eine herrliche Trockenfliegenfischerei ein.
So nun übernehmen wir das Wort, Ihr kennt das ja schon, die
Fliegenfischerei aus Sicht einer Fliege. Nachdem Bine unsere Fliegendose geöffnet hatte, blendete uns die Sonne mächtig, sogleich präsentierten wir uns von der besten Seite. Wer von uns, war heute die Glückliche und durfte Bine eine schöne Forelle in die Hand bringen ?!
Bine griff nach mir, wie ich mich freute, ich wurde ausgewählt, ein
CDC-Emerger und würde mein Bestes geben. Aber was ich auch tat, die Forellen wollten einfach nicht nach mir steigen. Bine trocknete mich nach jeden Wurf, sodaß mein CDC immer schön aufgebauscht war, allerdings half das auch nicht. Nach einiger Zeit wurde ich in die Fliegendose zurückgelegt und eine
Mosquito durfte ihr Glück versuchen. Als sie in die Dose zurückkam,
erzählte sie auch von ihren Mißerfolg. Wir wurden schon unruhig in der Fliegendose, was Bine wohl von uns denkt, sollten wir heute erfolglos bleiben ? Jetzt war die Wahl auf eine Rehhaarfliege gefallen. Ja, ich landete bereits sachte auf dem Wasser und eine Forelle schaute und schaute mich an, war aber nicht zum Biss zu animieren.
Ein neuer Wurf und jetzt wurde ich heftig von der Forelle gepackt, eine lange Flucht folgte und immer wieder ein wildes hin- und hergezerre, ich hatte mächtig Mühe die Forelle zu halten. Was für ein Kampf, ich merkte wie mein Rehhaar regelrecht zerrupft wurde. Nach gefühlter Ewigkeit konnte ich erschöpft, die Forelle an Bine übergeben. Oh, war ich glücklich, ich hatte es geschafft, ha, da werde ich bei den
Anderen aber angeben.
Jetzt berichtet Hans: Wir sind kurz vor Ende der Kleingartenanlage ins Wasser gestiegen und haben von dort bis kurz vor der Panzerfurt ausgiebig gefischt. Es gab reichlich schöne Forellen zu sehen, allerdings war die Trockenfischerei
heikel. Es waren viele Würfe erforderlich und wir haben ungewöhnlich häufig Fliegen gewechselt, um eine Forelle zu überlisten.
Es war also zeitweilig zäh, aber dennoch konnten wir uns zum Schluß nicht beklagen. Ich hatte zwei kleine Ãschen und einige schöne Forellen am Haken, die mir tolle Drills lieferten, eine der ganz Großen war nur einmal kurz am
Haken, aber dann auch gleich wieder ab. Letztendlich handelt es sich um ein schönes Stück und wenn die Forellen steigen, bekommt man mit der richtigen Trockenfliege sicherlich lahme Arme, bei den vielen Forellen in der deutschen Traun.